Neues Jahr – Neue Welt

Willkommen im jungen Jahr 2026. Alles wird neu. Die Sterne, die Energien, die Schwingungen, die Politik etc. Was ich da nicht alles höre und lese. Alles wird sich ändern. Alles wird anders. Alles wird vieles verdrängen. Vielleicht. Nach vielen gelebten Jahren, komme ich beim Wesentlichen, aber immer wieder, zu anderen Erkenntnissen.

 

Börse ist ein ständiges Wiederholen von sich ähnelnden Grundabläufen. Und damit verbunden, ein permanentes Dazulernen. Nur, das mit dem Dazulernen tönt einfacher, als es wirklich ist.

Wir handeln alle genau so, wie wir es in diesem Augenblick gerade können. Und jede Entscheidung, die wir treffen, hätte gar nicht anders kommen können, sonst wäre sie ja anders gekommen. Wir spielen indirekt, über unsere Gewohnheiten und Abläufe, alle unsere gewohnte alltägliche Rolle. Eine Rolle, die meinen momentanen, inneren und äusseren Möglichkeiten genau entspricht.

Daraus entstehen mein Handeln, mein Umfeld, meine Berufswahl und mein sogenanntes Leben. Niemand kann einfach sogenannt frei wählen. Was ich auch tue und entscheide, es ist immer auf meinen tiefsten und innersten Vorlieben, Abneigungen, Aversionen, Freuden und Ängsten, also auf meinen möglichen, inneren Freiheiten, aufgebaut.

 

„Gewinne sind nie Glück, Zufall oder Zauberei, es ist nur der richtige Umgang mit meinen persönlichen, psychologischen Möglichkeiten“

 

Ich habe gerade eine Entscheidung getroffen und fühle mich gut damit, dann braucht es nur einige Stunden bis Tage, bis mich eine andere Person oder ein Bericht mit seiner anderen Sichtweise wieder vollkommen aus der Rolle wirft.

Ich, oder sollte ich besser sagen es fängt schon wieder an in meinem Kopf meine Entscheidung zu hinterfragen. War das wirklich gut, hätte ich nicht doch besser.., wieder rückgängig machen.., mal googeln, was die anderen so sagen.

 

„An der Börse eine schlechte Angewohnheit und ein wenig ertragreiches Verhalten“

 

Nicht einmal reife Investorinnen und Investoren schaffen es, ihre einmal gewählte Strategie längere Zeit durchzuhalten. Tausend Ausreden, warum sie jetzt wieder verkaufen und umschichten müssen. Stoppkurse, 200-Tagelinien, schlechte News, Trendwechsel, die anderen machen es ja auch.

Niemand kann den Markt austricksen, weder mit irgendwelchen ausgeklügelten Techniken, noch mit News von Guru Kursrakete, noch mit Infos der Zeitschrift Absturz. Der Markt schwankt und zwar nach oben wie nach unten.

Und vor allem das nach unten, sollte ich mir gut hinter die Ohren schreiben. Wer Schwankungen der Börse nicht erträgt, der hat entweder nichts an der Börse verloren, oder er hat die falsche Strategie. Ja, immer wieder Strategie.

Wenn ich Erwachsene höre, die ihren Kindern auf die Frage: Kaufst du mir ein Auto, mit Nein, wir haben kein Geld, antworten, dann ist das auch Strategie. Unbewusste Vermeidungsstrategie.

Allein den Satz: Wir haben kein Geld, in den Kopf zu lassen und durch den Mund schon in erster Instanz zu manifestieren, um ihn nachher dann auch noch zu glauben, zeugt von erheblich, verbesserungsbedürftiger Strategie.

Abgesehen davon, dass ich mit dem Wir, auch noch mein Kind mit in meine Armut ziehen will, könnte die Antwort auch heissen:

Natürlich kaufe ich dir ein Auto, sobald du die theoretische Führerprüfung bestanden hast, einen geeigneten Fahrlehrer organisiert hast, der dich auf diesem Weg begleitet und das Strassenverkehrsamt grünes Licht signalisiert.

Danach werden wir uns zusammen an einen Tisch setzen und du wählst ein für deine Lebenssituation passendes Auto und dann werden wir anschauen, wie wir dieses Projekt finanzieren.

 

„Be-ja-hen, ist das Gegenteil von Ver-nein-en, und zwar immer“

 

Nur wo ein Wollen, also eine Möglichkeit zur Veränderung entsteht, entsteht auch ein neuer Weg. Ansonsten bleibt der Weg, längere Zeit, der immer gleiche Weg. Das Glas ist halb voll, oder halb leer, ist immer nur meine Sichtweise der ewig gleichen Dinge.

Wer das einmal verstanden und verinnerlicht hat, der weiss, dass Gewinne an den Märkten kein Zufall sind. Meine Sicht, mein Art zu denken, meine Besserwissereien, meine Selbstüberschätzung, mein Angst und Gier-Mänchen, etc.

Sie alle, lassen je nach dem, eben alles Mögliche entstehen, nur keine beständigen Gewinne. Und Gewinne sollten beständig sein, genau wie meine Arbeit mit meinen Gedanken und Emotionen, eben auch von beständiger und regelmässiger Natur sein sollten.

Gute Trader, gute Händler, gute Investoren und eben auch gute Anleger, kennen ihre Gedanken und Emotionen und die dazu gehörigen Wirkungen – und – sie umgehen sie, mit angepassten und entsprechenden Strategien.

 

„Was nützt ein Tiger im Tank, wenn ein Esel am Steuer sitzt“

 

Wer eine gute langfristige Strategie mit Nachkäufen anwendet, solide Unternehmen mit sehr guten langfristigen Ertragsaussichten wählt, fokussiert, oder eben breiter diversifiziert – je nach Anlegertyp – Titel defensiv ausrichtet, das Unternehmen versteht, in die Bilanz schaut, Kennzahlen prüft etc., der braucht sich über seinen Erfolg nicht zu beklagen. Sogar bei starken Marktschwankungen und Crashs.

 

“Wer seine Depot-Unternehmen wirklich versteht, der versteht auch, wann er verkaufen sollte”

 

Börse lernt man nur durch Tun und zwar durch richtiges Tun. Erprobte langfristige Strategien helfen mangelnde Erfahrung zu ersetzen. Erfahrung, die ich am besten durch Verstehen und nicht durch Verlustschmerz mache.

Lassen Sie sich nicht aus Ihrer Rolle werfen, nur weil die anderen es wieder mal besser wissen. Sollten Sie nicht die Nerven für die Börse haben, dann müssen Sie dort ansetzen, nicht bei den äusseren Symptomen.

Und verkaufen tut man nur, wenn das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, der Wettbewerbsvorteil verschwindet, die Verschuldung kontinuierlich jährlich ansteigt und der Gewinn / Cashflow parallel dazu länger kontinuierlich fällt, oder das Unternehmen sehr stark überbewertet ist (Positionen abbauen). Oder bei grobem Betrug.

Wie auch immer, Sie sehen, man muss dann genauer hinschauen und eine Entscheidung treffen. Da gibt es kein Patentrezept. Krisen kommen in den wenigsten Fällen einfach aus dem Nichts und vollkommen plötzlich. Wer hinschaut, erkennt meistens Vorzeichen.

Covid kam plötzlich, aber die Überschuldung und Not-behaftetheit unseres Finanzsystems nicht wirklich. Wer hingesehen hat, der war bereit. Krisen werden relativ schnell sichtbar, nur die Auslöser lassen sich meistens etwas Zeit.

Ihre richtige Strategie und ihr richtiges, für Sie passendes Vorgehen, hilft Ihrem Bereit-sein, um Sie innerlich angemessen und stabil, zu unterstützen. Denken Sie nach und halten Sie sich fern von Produkt-Verkäufern aller Art.

Keine Bank und kein Staat will, dass Sie reich werden und Ihr Geld selber vermehren. Wo kämen wir da denn hin. Die anderen wollen an Ihnen Geld verdienen, nicht Sie sollen das Geld selber vermehren. So war es schon immer und so wird es auch noch sehr lange sein. Egal, wer regiert. Egal was kommt.

Neues Jahr, neue Psychologie. Nicht wirklich. Viel wird geredet, viel wird geschrieben. Aber das tiefe, innere, in meiner an mich gebundenen Psychologie, bleibt bei den meisten Menschen einfach gleich, vieleicht ähnlich. Die einen sehen eher volle Gläser, die anderen eher leere Gläser. Egal, was geschrieben oder erzählt wird.

 

„Es ist nie entscheidend, was der Dow Jones tut, sondern immer nur, was ich tue, wenn der Dow Jones etwas tut“

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen wie immer ruhigen und klaren 5vor12 Sonntag, beste Erholung, ein erdendes Wochenende und viel Spass und Freude mit dem immer Besserwerden. Bleiben Sie dran, geniessen Sie das Leben und helfen und spenden Sie klug, für alle die in Not sind, der Rest kommt von allein. Und wie immer…

Weiterhin viel Erfolg beim Investieren, Nachdenken und beim Vermögensaufbau. Denken Sie viel über Ihr strategisches Vorgehen nach, es lohnt sich.

Herzlichst, der 5vor12

Mehr zu unserer Strategie im Buch: 5vor12 – Das Aktien Investing Lernprogramm.

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